Antwort
Zur Selbstreinigung der Kollektoren durch Regen wird eine Mindestneigung von 10° empfohlen.
Bei einer Neigung von weniger als 20° sind Aufschläge bei der Dimensionierung des Kollektorfeldes zu berücksichtigen.
In schneereichen Gebieten (mit durchschnittlich mehr als 10 Tagen Schnee auf dem Dach) empfiehlt Consolar die optionale Schneeabrutschfunktion. Dabei wird der Schnee mithilfe von über den Pufferspeicher erwärmter Sole zum Abrutschen gebracht. Voraussetzung hierfür ist eine Dach- oder Kollektorneigung von mindestens 30°. Ab einer Neigung von 60° bleibt Schnee in der Regel nicht mehr auf den Kollektoren liegen.
Für Flachdächer stehen spezielle Aufständerungen zur Verfügung, mit denen die erforderliche Neigung für die Schneeabrutschfunktion erreicht werden kann. Gleichzeitig sorgen diese für ausreichend Abstand zwischen Kollektor und Dachfläche, sodass die Luftzirkulation unter den Kollektoren erhalten bleibt. In Regionen mit besonders hohen Schneelasten können die Kollektoren zusätzlich höher montiert werden.
Der maximale Neigungswinkel beträgt 75°. Auch der Einsatz an Fassaden ist grundsätzlich möglich und wird von Consolar projektspezifisch geprüft.
